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Your face was made for radio: Deutscher Radiopreis 2015 in Hamburg

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Your face was made for radio: Deutscher Radiopreis 2015 in Hamburg

Knallrot, mit Kassettendeck und ausziehbarer Antenne war mein erstes Kofferradio. „Record“ und „Play“ – meine Lieblingstasten. Jede Chartshow aus dem Radio konnte ich damit aufnehmen, zurückspulen, übersprechen, überspielen. Als es schon längst keine Kassettendecks mehr gab, verbrachte ich so manch einsame Stunde ohne Fernseher in meinem 8-Quadratmeter-Studentenwohnheimszimmer mit meinem besten Freund, dem Radio. Latenight Talkshows hatten es mir dabei besonders angetan. Und heute, wenn ich mit dem Auto zur Arbeit düse, freue ich mich über Blitzerhinweise, Stauwarnungen, aktuelle Meldungen und Kulturtipps. Das Radio lässt mich über die Jahre hinweg nie im Stich. Nicht umsonst singt Beyonce in ihrem Hit „Radio“: „I think I’m in love with my radio, ‚cause it never let’s me down…“.

Das Radio ist und bleibt ein zuverläsiger und direkter Begleiter des Alltags und wird dabei in seiner Wirkkraft anscheinend unterschätzt. Umso wichtiger ist eine Annerkennung für ein so beständiges und sich dennoch wandelndes Medium in Form eines Preises für die Radiomacher unserer Zeit. Am 3. September zeichnete zum bereits sechsten Mal der Deutsche Radiopreis im Schuppen 52 die besten Radioproduktionen aus. Elf starke Kategorien bewiesen, dass das Radio als Medium noch lange nicht out ist und seine Zuhörer täglich aufs Neue begeistert.

Internationale Stars wie Olly Murs, a-ha, George Ezra und Kwabs sowie unsere deutschen Superstars Udo Lindenberg, Iris Berben, Otto Waalkes und Dr. Heiner Geißler verband auf der Bühne des denkmalgeschützten Kaiserschuppens die Liebe zum Radio und das Wissen um die Kraft dieses Mediums. Durch den Abend führte die erschlankte Moderatorin Barabara Schöneberger. Dieses herausragende Event bestach durch Themengespür, Organisation und Timing, Catering und Aftershowparty. Selten wurden wir von einer Award-Show so mitgerissen. Der NDR weiß eben wie.

Fotos: Eva Waters

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